EDUCARE Summer School "Zukunftstechnologien der Diagnostik"

Was als digitales Design begann, endete mit echten Messergebnissen im Labor: Bei der EDUCARE Summer School verwandelten Studierende eigene Mikrofluidik-Entwürfe in funktionsfähige Chips und lernten die gesamte Entwicklungskette moderner Diagnostik kennen.

Vom 07. bis 18.09.2026 beschäftigten sich 18 Studierende aus Mittweida, Chemnitz, Leipzig, Erlangen und Halle im Rahmen der EDUCARE Summer School "Zukunftstechnologien der Diagnostik" mit der Frage, wie aus einer Idee ein funktionierendes Point-of-Care-Testsystem wird. Dabei lernten sie die verschiedenen Themenbereiche der Prozesskette kennen: vom Design und der Fertigung eines Mikrofluidikchips über Biosensorik und Datenauswertung bis hin zu regulatorischen Anforderungen.

Im Zentrum der Summer School stand ein eigenes Mikroprojekt. Die Studierenden entwickelten zunächst ein Mikrofluidikdesign, aus dem anschließend ein funktionsfähiger Chip entstand. Gemeinsam mit Partnern der TU Chemnitz, des Fraunhofer IWU und des Fraunhofer IZI wurde der Weg von der Konstruktion über die Fertigung bis hin zu ersten Funktionstests nachvollzogen. Als die Chips erstmals erfolgreich mit Flüssigkeit befüllt werden konnten, war die Grundlage für die abschließenden Messungen am Laserinstitut Hochschule Mittweida geschaffen.

Weitere Informationen finden Sie in der News der Hochschule Mittweida.

 

Die nächste Summer School ist bereits für den 16. bis 27. August 2027 geplant – Save the Date!

 

Die Summer School ist Teil des Projekts EDUCARE im DIANA-Bündnis. Das Projekt wird im Rahmen des Programms "WIR! – Wandel durch Innovation in der Region" durch das BMFTR gefördert. Beteiligt sind das Laserinstitut Hochschule Mittweida, die TU Chemnitz, das Fraunhofer IWU gemeinsam mit dem Innovationsverbund VEMAS sowie das Fraunhofer IZI.